Montag, 1. November 2010

Halloween

Dieses Wochenende war es endlich soweit, Halloween war angesagt. Die Amerikaner drehen dabei ja erwarteterweise total am Rad, aber gut, das machen Deutsche zu Fasching ja auch. Die Halloween-Deko stand schon seit 4 Wochen draußen. Wie manche Leute da hier Haus herrichten ist echt beeindruckend. Gerippe und (hoffentlich) künstliche Spinnenweben sind Standard, viele haben noch aufblasbare Figuren rumstehen. Dass der Kompressor dafür Tag und Nacht dröhnt muss ich glaube ich nicht erwähnen. Und überall Kürbisse. Viele haben lustige Gesichtern reingeschnitzt, aber manche liegen auch nur einfach so rum :-) Auf Arbeit gibt's sogar einen Wettbewerb, bei dem geschätzt werden muss, wie schwer so ein Riesenoschie ist. Das Ding ist gigantisch und blockiert jetzt also einen Tisch im Café. Und die Liebe zu den Dingern geht noch weiter. Bei Starbucks gibt es einen extra Kaffee mit Kürbisgeschmack. Ich hab den dann lieber doch nicht probiert, soweit muss ich als Teilzeit-Ami ja nun auch nicht gehen :-D
Am Samstag war ich auf eine Party eingeladen, und dafür musste natürlich auch ein grusliges Kostüm her. Leider hatte ich meine Wiing-Maske zu Hause vergessen (;-D), deswegen bin ich also als Sensenmann gegangen. Im K-Mart gabs die passende Maske und Kutte, und es sah sogar einigermaßen gut aus. Alia verkleidete sich als Glamour Witch und Nik als Pastor (mit passendem klerikalen Afro...sehr lustig). Geplante Abfahrt war um 9, losgekommen sind wir um 12, weil Nik wie jedes Wochenende die ganze Zeit an irgendwelchen Schrottkarren rumschrauben musste. Ich werde mich nie wieder über unpünktliche Freunde beschweren. So haben Alia und ich uns also erstmal aufopferungsvoll um die Vernichtung von diversen Rum- und Vodkabeständen gekümmert. Irgendwann kamen wir dann doch noch los und haben dann auf der Party ech viele lustige gestalten getroffen. Von Cäsar bis zum Footballtrainer (das war das Kostüm einer Frau =-O) war alles dabei.
Am Sonntag dann war faulenzen angesagt. Außerdem war das auch der Tag, an dem die ganzen Kinder rumgehen und "Trick-or-Treating" waren. Also stehen ständig mehr oder wenig verkleidete Kinder vor der Tür und vordern Süßes, sonst gibts Saures. Zum Glück hatte ich reichlich Süßkram eingekauft, und so blieb am Ende auch noch was für mich übrig :-)
Matt (mein 40 jähriger Mitbewohner) musste auch raus und mit seinen Kindern rumziehen, und in Kostümsachen geht der richtig ab. Er hatte sich irgendwie von 3 verschiedenen Masken die besten Teile rausgeschnitten, sich ins Gesicht geklebt und drüber geschminkt. Am Ende war er ein wirklich echt aussehender Dämon mit Hörnern usw. Das war wie aus einem Guss. Als ich ihn dann fragte wie er das Zeug wieder abbekommt (ich erinnere daran: geklebt!) sagt er nur, das müsse man halt runterreißen. Da kommen dann so ein paar Hautfetzen mit runter und es blutet etwas, aber naja, damit müsse man laben. Aha...Ich hab ihn seitdem noch nicht wieder gesehen. Oder vielleicht hab ich ihn nur nicht wiedererkannt?

Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass die Weihnachtsdeko schon seit 2 Wochen im Laden steht?

2 Kommentare:

  1. Gibt es gar kein Foto von dir? Echt verrückt, wie viel Mühe sie sich geben für die perfekte Deko bei genau einem Tag im Jahr... Haben die Amerikaner dann wenigstens auch nen Feiertag in dieser Zeit? vG von der Spinne C :)

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  2. wow, du kaufst jetzt schon süßes für kinder, du überaschst mich;)
    lass das mit den drei stunden verspätung nicht diana hören, sonst werden aus ihren 20 bald auch 180 min..

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